Gemeinsame Liste der FWV/CDU für Alpirsbach

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Stellungnahme der FWV / CDU zum Haushalt 2011 am Di. 17.05.2011

(Wörtlicher Abdruck)

Dass wir hoch verschuldet sind und kaum noch Luft zum Atmen haben, brauche ich nicht zu erläutern. Hier ist Alpirsbach auch nicht alleine, selbst Gemeinden mit bisher einer schwarzen Null im Haushalt stehen die roten Zahlen ins Haus. Die Gründe sind bekannt und täglich werden sie in allen Medien präsentiert:

Schuldenpolitik überall: in EU, Bund, Land, Kreis und Gemeinden. Und auch privat.

Dies habe ich 2010 in der Einführung zum Haushalt gesagt und daran hat sich nichts geändert.

Letztes Jahr schon haben wir u.a. beschlossen, den Haushalt 2011 um 2% abzusenken. Ein hehres Ziel.

Das haben wir nicht geschafft.

Dennoch: Wir bleiben dran. Wir müssen dran bleiben, wollen wir nicht unsere Selbständigkeit verlieren und den künftigen Generationen einen unüberwindbaren Schuldenberg hinterlassen!

Dennoch: Wir sind auf dem Weg des Schuldenabbaues ein Stück vorangekommen.

Für manche nicht genug, vor allem dort, wo deren Eigeninteressen nicht betroffen waren.

Wir hatten im Februar in der Klausurtagung zwei Optionen:

>>ein oder zwei Kostenträger komplett zu schließen - primär solche der freiwilligen Leistungen-  z.B Freibad, Jugendreferat…oder

>>Opfer von allen fordern:

Wir haben uns für den zweiten Weg entschieden:

In der Verwaltung (keine notwendigen Erhöhungen / Stellenabbau 3)

Bei den freiwilligen Leistungen (Kürzungen in Freibad / Bücherei / Jugendreferat…)

Bei den Bürgern direkt (Erhöhung Grundsteuer A + B)

Aber -und das muss ganz deutlich gesagt werden- wir haben Leistungen gekürzt, jedoch keine einzige Einrichtung geschlossen.

Z.B.: Die Öffnungszeiten der Bücherei sind zwar um einen Tag verringert worden, aber das halten wir im Sinne der Sparmaßnahmen für zumutbar.

Und gleichzeitig sind wir einen Weg gegangen, der die Bürger mit ins Boot nimmt (Bürgerversammlung / Unternehmergespräch)

Wir sind uns darüber vollkommen im Klaren, dass Kinderbetreuung und Bildung für die städtische Entwicklung der nächsten 10 Jahre die Megathemen sind.

Dennoch: Wir müssen auch für die Wirtschaft und die Infrastruktur zumutbare Bedingungen vorhalten. Das heißt Straßen erneuern, Kanäle sanieren, öffentliche Einrichtungen unterhalten…

Die fetten Jahre sind vorbei. Schon lange.

Wer dieser Erkenntnis zustimmt, der weiß auch, dass dies eine fundamentale Herausforderung an unsere demokratische Gemeinschaft ist unsere Zukunft gemeinsam zu gestalten und das mit

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Augenmaß

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Verantwortlichkeit und

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Leidenschaft.

Walter Berz, Fraktionsvorsitzender FWV/CDU

17.Mai 2011

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Stellungnahme und Antrag der FWV / CDU zum Haushalt 2010 am Di. 18.05.2010

(Wörtlicher Abdruck)

Grundsätze, Leitlinien und Anträge zum Haushalt 2010

Dass wir hoch verschuldet sind und kaum noch Luft zum Atmen haben, brauche ich nicht zu erläutern. Hier ist Alpirsbach auch nicht alleine, selbst Gemeinden mit bisher einer schwarzen Null im Haushalt stehen die roten Zahlen ins Haus. Die Gründe sind bekannt und täglich werden sie in allen Medien präsentiert:

Schuldenpolitik überall in EU, Bund, Land, Kreis und Gemeinden.

Um aus dieser Schuldenfalle herauszukommen, müssen wir uns auf einige Grundsätze einigen, um daraus verbindliche Leitlinien für unsere Haushaltspolitik zu entwickeln:

 Es darf keine Tabus geben, alles muss überprüft werden können.

 Den Haushalt zu konsolidieren wird eine Herkulesaufgabe, die Härten mit sich bringen wird, aber sie ist ohne Alternative.

 Wir müssen uns einer couragierten Haushaltsdisziplin unterwerfen.

 Wir müssen intelligent sparen, sinnvoll investieren und kreativ einnehmen.

 Freiwillige soziale Ausgaben werden in Zukunft in den jetzigen Ausmaßen nicht mehr finanzierbar sein.

 Pflichtaufgaben haben Vorrang vor freiwilligen Aufgaben.

 Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar, sie muss in einer Demokratie der Öffentlichkeit mitgeteilt werden! Deshalb werden wir darauf drängen den Haushalt in Zukunft von Anfang an öffentlich zu beraten! Die Bürgerinnen und Bürger müssen bei diesen Problemen mit ins Boot genommen werden!

Wie packen wir es an?

 Gemeinsam Handeln

 Zielsetzung formulieren

 Etappenziele bestimmen und regelmäßig überprüfen

 Oberster Grundsatz soll sein: Das Konservieren und Erneuern durch dosierten Wandel befördern, nichts übers Knie brechen, keine Schnellschüsse abfeuern.

Aus diesen Grundsätzen heraus beantragen wir, folgende Leitlinien in diesen und die beiden nachfolgenden Haushalte aufzunehmen:

1. Der Haushalt 2010 beinhaltet keine Nettoneuverschuldung.

2. Der Haushalt 2011 wird um mindestens 2% gesenkt.

3. Der Haushalt 2012 wird um mindestens 3% gesenkt (beides ausgehend vom Vorjahreshaushalt).

4. 2010 gibt es - auch bei Empfehlung des Gutachtens - keine Stellenanhebung, es sei denn, ein Gesetz schreibt dies vor (s. Stelle des Bürgermeisters).

Wir versprechen uns damit einen verbindlichen und nachhaltigen Einstieg in die Haushaltskonsolidierung!

Zum Abschluss: Ein Dankeschön an alle Bürgerinnen und Bürger, die mit ihrem freiwilligen sozialen und finanziellen Engagement helfen unsere Stadt mit ihren Angeboten zu erhalten und voranzubringen.

Walter Berz
Fraktionsvorsitzender FWV/CDU

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Rede des Fraktionsvorsitzenden Walter Berz zum 2. Wahlgang Ortsvorsteher Reutin am 22.09.2009

"Ich befürchte, hoffe aber nicht, dass die Würfel gefallen sind. Deshalb und weil die Bürger ein Recht auf Erklärung haben, möchte ich vor dieser Wahl noch einige Worte sagen.

Der Kandidat der SPD für das Bundeskanzleramt wirbt auf einem großen Plakat in Alpirsbach mit dem Wahlspruch „Unser Land kann mehr“. In Abwandlung müssen wir sagen, „Unsere Stadt kann mehr, als eine verdiente Ortsvorsteherin“ mit einem Kesseltreiben“ aus dem Amt zu drücken.“

Wir, die FWV/CDU werden Frau Koch ohne Wenn und Aber ihre Stimme zur Wiederwahl als Ortsvorsteherin geben, wie wir es schon im ersten Wahlgang gehalten haben, genau wie bei allen Ortsvorsteher-Wahlen.

Warum?

§ 71 Abs1 der Gemeindeordnung sagt eindeutig, dass „auf Vorschlag des Ortschaftsrat“ der Ortsvorsteher vom Gemeinderat gewählt wird. Das ist eindeutig, bedeutet kein imperatives Mandat (dieser Begriff wurde wohl irgendwann gestreut um vom eigentlichen Willen des Gesetzgebers abzulenken), aber: Wenn der Vorschlag bedeutungslos ist, dann stünde das nicht im Gesetz. Der Gesetzgeber wollte wohl, dass sich der Gemeinderat intensiv mit dem Vorschlag auseinandersetzt. Legal ist es demzufolge dennoch, gegen den Ortschaftsrat zu votieren. Nur: Wir sehen es aber als illegitim (nicht im Sinne des Gesetzgebers) an, wenn die Bürger dann keine ausreichenden und belastbaren Gründe genannt bekommen. Und die liegen uns nicht vor.

In § 71 Abs 3 der Gemeindeordnung sagt ebenso eindeutig etwas über die Aufgaben der Ortsvorsteher aus: Der Ortsvorsteher vertritt den Bürgermeister ständig bei dem Vollzug der Beschlüsse des Ortschaftsrats und bei der Leitung der örtlichen Verwaltung.

Sie ist also vornehmlich am Willen des Ortschaftsrates orientiert, d.h., auch der Bürgermeister müsste den Willen des Ortschaftsrates umsetzen!

Wir sehen die streng vertraulichen Mails zwar im Gegensatz zum Landratsamt als Wahlbeeinflussung an, aber wir sehen es dann als Pflicht der gewählten Vertreter der Bürger diese dann entsprechend zu behandeln. Wir sind der Meinung, dass Unternehmen bei der Wahl der politischen Vertreter der Bürgerschaft außen vor bleiben müssen.

In der Presse wurde, vor allem von Bürgermeister Ullrich, oft die Begründung vom fehlenden Vertrauen gebraucht und davon gesprochen, dass der Stadt massiver Schaden entstanden sei. Wir sehen eher den Vertrauensverlust gegenüber dem Bürgermeister und dem Gemeinderat und dass erst durch die ungeschickte Behandlung des Themas,  nämlich öffentlich und nicht intern miteinander zu sprechen, durch den Bürgermeister der Schaden in der Öffentlichkeit entstehen konnte.

Außerdem: Wenn der Bürgermeister und ein Teil des Gemeinderates und der Ortsvorsteher kein Vertrauen zu Frau Koch haben, dann haben sie im Kern auch kein Vertrauen in die politische und gesellschaftliche Urteilsfähigkeit der Reutiner Bürger und darum geht es eigentlich: Sie vertrauen den Reutiner Bürgerinnen und Bürgern nicht. B. Brecht hat bei Vorliegen  dieser Situation den Herrschenden geraten sich doch ein neues Volk zu suchen.

Übrigens vertraute der Bürgermeister öffentlich auch nicht den Gemeinderat, ohne aber dafür irgendeinen Beweis zu haben.

Schließlich noch eine Kurzbeschreibung Frau Kochs:

Sie ist sicher nicht pflegeleicht und sicher ist sie sehr dickköpfig und dehnt ihren Kompetenzbereich weit aus.

Das hat aber auch andere, positive Tugenden zur Folge: Sie zeigt beispiellosen Einsatz für Reutin und Alpirsbach, hat immer genaue Akten- und Sachkenntnis und damit erfüllt sie im Gemeinderat unsere Hauptaufgabe, nämlich die Kontrolle der Verwaltung ebenso beispielhaft (wenn das für manche in der Verwaltung unangenehm sein mag) wie ihre Pflichten in Reutin auch.

> Die Kandidaten der UBL haben in einem Flyer damit geworben, sich für das  Wohl der Teilorte mit Herz und Verstand einzusetzen.

> Die SPD dankt den Bürgern nach den Gemeinderatswahlen-Wahlen mit dem Satz: Wir werben nun nicht mehr für Ihre Stimmen, sondern um Ihre konstruktive Begleitung bei der Ausübung unserer Mandate – für Sie und Alpirsbach.

> Der Bürgermeister trat zu seiner Wahl an mit dem Versprechen der Bürgernähe.

Wenn Sie Ihren Worten Taten folgen lassen, dann wählen Sie so, wie es die Reutiner Bürgerinnen und Bürger wünschen.

Ich danke für die Aufmerksamkeit.

W. Berz

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Karl-Eugen Schuler ist der Gewinner unseres Schätzspiels!
Spende von 300 € an die Jugendfeuerwehr übergeben!

IMG_6543.JPG (78158 Byte)Wieviel Kilogramm Gesamtgewicht bringen die 18 Kandidaten der gemeinsamen Liste der FWV/CDU für dem Gemeinderat auf die Waage? Das war die Frage bei unserer Infoveranstaltung!

Die Lösung: 1553 kg!

Der Gewinner: Da es zwei identische Ergebnisse gab, musste das Los entscheiden! Als Gewinner mit 2 kg Abweichung konnten wir Herrn Karl-Eugen Schuler ermitteln. Herzlichen Glückwunsch! Herr Schuler hat einen Rundflug über Alpirsbach für 3 Personen gewonnen!

Der Erlös: Der Reinerlös unserer Infoveranstaltung von 300 € kommt der Jugendfeuerwehr Alpirsbach zugute. Die Spende soll für weitere T-Shirts mit dem Emblem der Jugendfeuerwehr verwendet werden!

Ein paar Eindrücke von der Spenden- und Gewinnübergabe sehen Sie hier:

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Infoveranstaltung am Samstag 30. Mai auf dem Parkplatz des Penny-Marktes

Bei unserer Infoveranstaltung konnten wir viele interessante Gespräche führen mit den Bürgern von Alpirsbach. Vielen Dank für Ihr Feedback!

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Stellungnahme der FWV zum Haushalt 2009 in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 21.04.2009

(Wörtlicher Abdruck)
(Die Stellungnahme wird in den meisten Teilen von der CDU mitgetragen)

Kritik zum Ablauf der Beratungen und der Beschlussfassung
Die Haushaltsberatungen für den Haushalt 2009 mit heutiger Beschlussfassung, Mitte April, sind zu spät.
Zudem war mit den Fraktionsvorsitzenden abgesprochen, neben den Vorberatungen in den Ausschüssen und vor der Beschlussfassung eine öffentliche GR – Sitzung abzuhalten.
Die heutige Beschlussfassung ohne vorherige öffentliche Beratung ist für den Bürger nicht richtig nachvollziehbar. Wir werden das in Zukunft nicht mehr akzeptieren.
Die Behandlung der Konjunkturpakete II für Kindergärten und Schulen sowie für die öffentliche Infrastruktur gehört in die bzw. vor die Haushaltsberatung. (Wird über Antrag zur TO versucht.)

Worüber sagt der Haushalt etwas aus?
Der Haushalt gibt uns unter anderem Auskunft
- über die allgemeine und spezielle finanzielle Lage der Stadt
- über die Investitionen der Vergangenheit
- über das Versorgungs- und Angebotsniveau der Bürger
- über die Wohnqualität
- über die Arbeitsplätze
- über die Einbeziehung der Teilgemeinden
- über das Kümmern um Familien, Senioren, Problemgruppen.
Wenn die Bewertung des Haushaltes in seiner Gesamtheit auf Dauer negativ ausfällt, bedeutet das nicht nur einen langsamen Abbau der Gemeinde, es hat darüber hinaus auch eine Minderung der Privatvermögen zur Folge: Grundstücke und Immobilien verlieren an Wert!

Der Haushalt 2009
wird gekennzeichnet durch mindere Steuereinnahmen von 715 T und eine höhere Umlage, also Ausgabe, von 717 T, was insgesamt ein Minus von 1,432 Mio bedeutet, das wir aus Reserven nicht ausgleichen können.

Warum die finanzielle Lage der Stadt so ist, wie sie ist, können uns einige Aussagen und Zahlen des GPA – Berichtes vom 5.2.09 verdeutlichen.
Positiv wurde hervorgehoben, dass die Gebühren beispielhaft konsolidiert wurden.
Demgegenüber gibt es besonders in der Verwaltung und im Betriebsbereich Spielraum.
Im Einzelnen heißt das:
Die Personalausgaben liegen 40% und die Sachkosten liegen 25% über dem Landesdurchschnitt. Hier möchte ich dies noch mit einer anderen Zahl verdeutlichen: Loßburg hat trotz 1000 Einwohnern mehr und einem personalintensiven Hallenbad 130000 € Personalkosten weniger! Anders ausgedrückt: wir haben mit rund 3,6 Mio € ca.16% höhere Personalkosten.
Die Kindergärten haben keine dem Personalstand entsprechende Auslastung, die Deckungsquote liegt bei 14% gegenüber 20% im Landesdurchschnitt.
Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt 2433 € gegenüber 775 € im Landesdurchschnitt.
Warum ist das so?
Laut GPA haben wir ein hohes Versorgungsniveau, gekennzeichnet durch 3 weiterführende Schulen, Freibad, Stadtbücherei, 5 Kindergärten, 5 Teilgemeinden mit ihren Ortschaftsräten, Jugendreferat, vier Sporthallen …, was eigentlich nur reiche gleich große Gemeinden oder wesentlich größere Gemeinden anbieten. Verstärkt wird dieser finanzielle Missstand durch einen so genannten roten Faden beim Einwohnerrückgang.

Was rät uns nun die GPA?
- Fortsetzung des Konsolidierungskonzeptes von 2001
- Sparen
- Freiwillige Leistungen kürzen
- Gebühren den Ausgaben anpassen
- Investieren nur, wenn es ausreichende Zuschüsse gibt
- Überschüsse zum Schuldenabbau nutzen
Abschließende Aussage der GPA: „Alpirsbach lebt von der Substanz. Es droht eine zunehmende Nettoneuverschuldung und damit eine dramatische Finanzlage.“
Herr Dölker, Finanzaufsicht des LRA ergänzte: „Kredite zum Ausgleich nicht kostendeckender Gebühren (s. Abwassergebühren) werden nicht mehr genehmigt.“
Bm Ullrich formulierte es bei der Einbringung des Haushaltes so: „Der Haushalt 2009 bedeutet für Alpirsbach eine Zäsur. Das Leistungsangebot ist in dieser Breite nicht mehr finanzierbar.“ Dieser Einschätzung stimmen wir im Kern zu, dennoch wollen wir erst alle Möglichkeiten der Konsolidierung ausschöpfen, bevor wir an die Eingrenzung oder sogar Schließung von öffentlichen Einrichtungen gehen.

- Vorschläge zur Konsolidierung, Vorschläge zur Zukunftgestaltung
- Was sollten wir tun, wo wollen wir hin?

1. Pacta sunt servanda, Verträge sind heilig, anders ausgedrückt: Wir brauchen eine Atmosphäre des Vertrauens und der Solidarität; Zusagen und Versprechungen, man könnte in diesem Fall auch Gesellschaftsverträge sagen, müssen eingehalten werden!
Darf es wirklich sein, dass wir im November 2007 (!)einen Antrag der FWV auf Einrichtung einer Mensa im Bildungszentrum beraten haben, diese Einrichtung erklärter Wille des GR ist und die Mensa den Schulen zugesagt wurde und trotzdem bis heute noch keine Mensa eingerichtet ist?
Ebenso: Im Haushalt 2009 sollte die Erweiterung des Technikbereiches für Haupt- und Realschule und die Einrichtung von Projekträumen für alle drei Schularten angelegt werden. Wir können doch nicht ständig von der absoluten Notwendigkeit guter Schulbildung sprechen und dann entsprechend notwendig Maßnahmen verweigern.
Bürger missbilligen zu Recht Sonntagsreden.
So schaffen wir kein Vertrauen in die Verwaltung, kein Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Gemeinderates und des Bürgermeisters.

2. Gemeinsam stark für Alpirsbach
- Wir fordern von der Kernverwaltung und allen anderen Bediensteten vollen Einsatz und ein ständiges Streben nach Verbesserungen und Einsparmöglichkeiten, ohne dass dafür gleich irgendeine Art von Entschädigung verlangt wird. Im Gegenzug bietet die Stadt sichere Arbeitsplätze.
- Der Bürgermeister muss alle Fraktionen und alle Gemeinderäte in Diskussionen und Vorgespräche einbeziehen und eine ständige Information über den Fortgang von Projekten sicherstellen. Das verlangt Gespräche auf Augenhöhe, dem anderen zuhören und das Gehörte ernst nehmen, den anderen ausreden lassen, nicht einfach das Wort abschneiden, das Gesagte nicht herunterreden.
- Der GR muss gemeinsam, unabhängig von Fraktion oder Wohnort, für die Gesamtstadt handeln, Beschlüsse fassen und diese dann auch nach außen vertreten.
- Schließlich wünschen wir uns das Engagement unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger auch im politischen Bereich. Gehen Sie ran an die Stadträte, kommen Sie in die Sitzungen, wenden Sie sich mit Ihren Fragen an die Verwaltung, fordern Sie notwendige und berechtigte Unterstützung und Hilfe der Stadt, schließlich: gehen Sie wählen.

3. Strategische Notwendigkeiten
• Wir brauchen halbfertige Planungen in der Schublade des Bürgermeisters (z.B. Rathaussanierung), um bei Sonderförderungen sofort zum Zuge zu kommen.
• Das setzt voraus, dass wir die Fördertöpfe genau beobachten müssen und gute und intensive Kontakte zu den Vergabebehörden pflegen.
• Wir dürfen nur Maßnahmen beschließen, die optimal gefördert werden, um dann Geld für solche Maßnahmen frei zu haben, von denen wir sicher sind, dass sie nicht gefördert werden, z.B. Straßenreparaturen. (Glosse Flüsterasphalt)
• Wir sollten uns bei vergleichbaren Gemeinden erkundigen, wie sie ihre Probleme angehen, wie sie mit Personal ausgestattet sind, gegebenenfalls von ihnen lernen.
• Die Haushaltsberatungen für 2010 müssen schon im September beginnen.

4. Strukturelle Schwerpunkte
• Schulentwicklung: Hier wird sich die Bildungslandschaft in den nächsten zwei Jahren neu gestalten. Wenn wir Alpirsbachs Schulen erhalten wollen, müssen wir uns dem Wettbewerb der Gemeinden um Schüler stellen. Noch 2009 müssen wir entscheiden und handeln. Das heißt: jetzt gilt es zu entscheiden, abwarten kann für Schulen das Aus bedeuten!
• Das Tourismusbüro muss mit einem Bürgerbüro zusammengefasst werden und spätestens 2010 den Bürgern und Touristen zur Verfügung stehen.
• Das Bauamt muss neu geordnet werden, dazu der Bauhof. Besonders hier können wir von anderen Gemeinden lernen.
• Dazu verlangen wir noch in dieser Periode den Einstieg in Kooperationsgespräche mit umliegenden Gemeinden um Verwaltungsaufgaben gemeinsam auszuführen.
• Wir fordern die unvoreingenommene Überprüfung von Arbeitsauslagerung, also die Vergabe an private Anbieter.
• Ebenso müssen wir uns Gedanken über die öffentlichen Gebäude machen: Wie sind sie optimal zu nutzen, z.B. das Krankenhaus, gibt es Chancen oder Notwendigkeiten eines Verkaufes von städtischen Gebäuden.
• 5 Mio € Investitionsstau im Straßenbau verlangen ein langfristiges Konzept.

Zustimmung der FWV und der CDU zum Haushalt 2009

Wir werden dem Haushaltsplan unter zwei Bedingungen, die wir jeweils mit einem Antrag verbinden, zustimmen:

Erster Antrag:
Die Genehmigung des Stellenplanes beinhaltet nicht zwingend eine Neubesetzung im Bauamt, falls ein Mitarbeiter ausscheiden sollte. Über die Neuorganisation des Bauamtes wollen wir im nächsten Jahr beraten.

Zweiter Antrag:
Die Mensa muss zu Beginn des neuen Schuljahres in Betrieb gehen.
Die über den Haushaltsansatz hinaus notwendigen Mittel werden dem Konjunkturpaket II entnommen. Der Rest wird für die energetische Sanierung der Grundschule eingesetzt.
Wir legen uns fest, im Haushaltsplan 2010 den Einstieg in die Erweiterung des Technikbereiches im Bildungszentrum sowie die Schaffung von Projekträumen zu verankern, wie es im Schulentwicklungsplan für das Bildungszentrum vom 28.02.2008 ausgeführt ist.

Diesen Antrag möchte ich doch etwas ausführlicher begründen, beginnend mit einem Zitat von der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan „Unser Grundsatz lautet: Wenn schon neue Schulden aufgenommen werden, dann sollen die Gelder vorrangig für solche Aufgaben ausgegeben werden, die der kommenden Generation unmittelbar zugute kommen. Damit sind die Sanierung und die Modernisierung von Gebäuden sowie die neue technische Ausstattung von Kindertagesstätten, Schulen … verbunden. Dies ist nicht nur eine Investition in Beton, sondern auch eine Investition in die Modernisierung der Infrastruktur für Bildung und Forschung. Das ist sein Herzstück.“
Das bedeutet für uns, wir wollen nicht in Schulen investieren, die bald geschlossen werden, sondern wir investieren in unsere Schulen, damit sie nicht geschlossen werden.
In diesem und schon oben unter dem Punkt Schulentwicklung genannten Sinne müssten wir eigentlich alle Gelder aus dem KP II für die von den Schulen geforderten direkten Investitionen wie Ausstattung und Erweiterung verwenden. Allerdings sehen auch wir die Notwendigkeit energetischer Maßnahmen, da der Bund nach § 104 b GG nur dort helfen darf, wo er Gesetzgebungskompetenz hat und das ist z.B. beim Energiesparen.
Wir verbinden damit natürlich auch die Hoffnung auf Dauer in der Grundschule Energiekosten zu senken.

Zum Abschluss
Trotz der vielen negativen Indikatoren die täglich auf uns einprasseln, dürfen wir weder jammern noch tatenlos und mutlos die Dinge sich selbst entwickeln lassen.
Lasst uns mit Optimismus, Ehrlichkeit und unsere tradierten Werte achtend gemeinsam die weltweite Krise und unsere finanzielle Krise als Chance nutzen.
Als Chance, unsere Stadt auf verbesserte, den neuen Gegebenheiten angepasste und nachhaltig tragbare Beine zu stellen.

Walter Berz, Fraktionsvorsitzender der FWV

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Aufstellungsversammlung am 27.03.2009 im Hotel Rössle

Unter dem Motto „Gemeinsam stark für Alpirsbach – Gemeinsam stark für unsere Bürger“ treten die Freie Wählervereinigung (FWV) und die Christlich Demokratische Union (CDU) erstmals mit einer gemeinsamen Liste bei der Gemeinderatswahl am 7. Juni 2009 in Alpirsbach an.

Bei der Aufstellungsversammlung konnte ein breites Spektrum an Persönlichkeiten aus Alpirsbach und seinen Ortsteilen für die Kandidatur verpflichtet werden.

 

Bei der Begrüßung gingen der Fraktionsvorsitzende der FWV, Walter Berz und der Stadtverbandsvorsitzende der CDU, Manfred Klink auf die Gründe für diese Listenvereinigung ein:

  1. Die Gemeinderatswahl ist ein Persönlichkeitswahl. Erst an nachrangiger Stelle ist der Name einer Liste von Bedeutung.

  2. Mit unseren künftig gemeinsamen Fraktionssitzungen können wir Gemeinderatssitzungen durch intensiveren Informationsaustausch noch effektiver vorbereiten.

  3. Vor uns liegen finanziell und stadtentwicklungsbedingt extrem schwierige Jahre. Unsere Kräfte in Alpirsbach müssen bestmöglich gebündelt werden, um gute und schnelle Entscheidungen zum Wohle unserer Stadt und unserer Bürger auf den Weg zu bringen.

  4. Wir wollen den Wählern eine Liste anbieten mit einer besonders großen Vielfalt von Bewerberinnen und Bewerbern. Sowohl erfahrene als auch neue Kandidaten stellen sich der Herausforderung.

  5. Unsere Kandidaten wollen sich intensiv für die Belange der Gesamtstadt (Kernstadt und Teilorte) einsetzen. Wir verstehen den Gemeinderat als Interessenvertretung für die ganze Stadt Alpirsbach. Entscheidungen dürfen nur an der Sache festgemacht werden und nicht an persönlichen Interessen oder an Parteidenken.

Bei der Aufstellungsversammlung, die Holger Korneffel leitete, wurden folgende Kandidatinnen und Kandidaten (nachfolgend aufgeführt in der Reihenfolge des Listenplatzes) für die gemeinsame Liste von FWV und CDU gewählt:

    1.  Korneffel, Holger, Sparkassen-Regionaldirektor
2.  Koch, Ursula, Konditorin
3.  Rehm, Hans, Architekt
4.  Gerst, Karl, Metzgermeister
5.  Berz, Walter, Realschullehrer
6.  Frick, Hans, Land- und Forstwirt
7.  Seeger, Stefan, Dipl.-Ing. Maschinenbau
8.  Bronner, Reinhold, Studiendirektor
9.  Buschmann, Dirk, Technischer Redakteur
10. Frasch, Matthias, Diplom-Betriebswirt (BA)
11.  Haase, Karsten, Vermögensberater
12.  Hofherr, Gunter, Steuerberater
13.  Klink, Manfred, Verwaltungsleiter
14.  Klink, Maria, Rentnerin
15.  Leibiger, Folkert, Service Techniker
16.  Müller, Johannes, Metallbauer
17.  Vonier, Jonas, Schüler
18.  Wörner, Jörg, Dipl.Ing. Architekt

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Ein offenes Ohr für jeden Bürger zu haben, dies sehen die FWV/ CDU als selbstverständlich an, natürlich auch über das Internet. Bitte Fragen zur Kommunalwahl 2009 wenden Sie sich an

Walter Berz, Fraktionsvorsitzender FWV
Oberer Sulzberg 13, 72275 Alpirsbach

Tel.: 07444/2116
Email:
berz@fwv-alpirsbach.de

Stefan Seeger, stv. Fraktionsvorsitzender FWV
Dieboldsberg 15, 72275 Alpirsbach-Rötenbach

Tel.: 07444/4438
Email: seeger@fwv-alpirsbach.de

Hans Rehm, Fraktionsvorsitzender CDU
Jungbauernhof 27, 72275 Alpirsbach-Reinerzau
Tel.: 07444/3390
Email: rehm@cdu-alpirsbach.de

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